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Gästebuch
Hier könnt Ihr Lieblingstexte, Rückmeldungen, Anregungen oder Grüße veröffentlichen lassen...
Wir freuen uns über entsprechende Zusendungen.
Das Gästebuch ist nur für TeilnehmerInnen an den Tantra-Tagen.
Darum sendet uns eure Einträge bitte per Mail - mit dem Zusatz "Gästebuch" versehen.
Dein Text wird dann von uns unverändert hier eingetragen. Deine Mail-Adresse schreiben wir nur auf Wunsch hinein!
info(at)tantra-madana(dot)de
Mai 2011 von Bernd
Manchmal denke ich am Montag nach dem Tantra: `Was hast du eigentlich alles gesagt?
Worte sind so flüchtig und entsprechen sie immer der Wirklichkeit? Und dann denke ich:
`Hoffentlich nehmen die TeilnehmerInnen mich nicht zu ernst.´
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Februar 2011 von Dieter
Liebe Shakti´s und Shiva´s,
hier ist - auf vielfachen Wunsch :-)) mein Gedicht für euch. Auf dem Weg der Liebe (pdf) Audio ->>
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Januar 2011 von Thomas
Nachgedanken, Nachdenkliches und nachgefühlt
zum Januar - Thema der Begierden, Wünsche und der Augenblicke des Lebens.
"Träume dein Leben und lebe deinen Traum"
Früher hieß es nicht in den Märchen "Es war einmal..." sondern:
"Zu einer Zeit, als das Träumen noch geholfen hat...".
Kinder leben (wenn sie noch beseelt vom Göttlichen sind und nah den Engeln) in ihren Märchen und Träumen.
Sie sind ganz DA, ganz im JETZT! Sie gehen in den Traum und leben ihre Träume.
Sie sind ganz DAS WAS
SIE SIND!
Vielleicht ist es so, dass wir (Er-wachsenen...Ver-Wachsenen), nur werden brauchen wie die Kinder. Wie Jesus
sagt: "Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen."
Vielleicht sollten wir nicht unbedingt das Wünschen aufgeben, sondern unser EGO, unsere EGO-WÜNSCHE.
Kinder haben noch nicht dieses Ego und bekommen es, wenn sie denken, sie sollten 'erwachsen werden'.
Vielleicht geht es aber auch um ALLES loslassen, ALLE Wünsche...(und es ist nur mein EGO, dass mir diese
Zeilen in meine Ohr flüstert).
"Manchmal noch empfind ich völlig jenen
Kinder - Jubel, ihn:
da ein Laufen von den Hügellehnen
schon wie Neigung schien.
Da Geliebt - Sein noch nicht band und mühte,
und beim Nachtlicht - Schein
sich das Aug schloß wie die blaue Blüte
von dem blauen Lein.
Und da Lieben noch ein blindes Breiten
halber Arme war - ,
nie so ganz im einen, um den Zweiten:
offen, arm und klar."
Rainer Maria Rilke
Ich möchte euch noch ein zweites schönes Gedicht schenken, von einer amerikanischen Dichterin,
deren Namen mir entfallen ist:
"Du musst nicht gut sein.
Du musst nicht auf deinen Knien gehen
hunderte von Meilen durch die Wüste, dich geißelnd.
Du musst nur das sanfte Tier deines Körpers
lieben lassen, was es liebt.
Erzähl mir von Verzweiflung, deiner, und ich werde dir meine erzählen.
Währenddessen geht die Welt weiter.
Währenddessen werden sich die Sonne und die klaren Kiesel des Regens
über die Landschaften bewegen,
über die Prärien und die tiefen Wälder,
die Berge und die Flüsse.
Währenddessen werden die wilden Gänse, hoch in der reinen blauen Luft,
wieder nach Hause fliegen.
Wer immer du bist, wie einsam auch immer,
die Welt bietet sich deiner Vorstellungskraft,
ruft dich wie die wilden Gänse, harsch und aufregend -
immer und überall verkündend deinen Platz
in der Familie der Dinge."
So wünsche ich euch allen (ich kann's noch nicht lassen!), dass ihr in diesem Neuen Jahr
nur das sanfte Tier eures Körpers
lieben lasst, was es liebt!
Thomas (thomas(dot)strauss(dot)privat(at)web.de)
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Januar 2010 von Bernd
An alle, die es nachempfinden - zum Thema des Tantra-Tages im Januar
Der Schlüssel liegt im Lieben selbst, nicht im Bekommen der Liebe. Das Lieben selbst ist seelisch,
hat mit dem Körperlichen, den Hormonen weniger zu tun. Dieses Lieben erschließt die Lebensbereiche,
die dem allgemeinen Mitgefühl gleich sind.
Du siehst eine Blume, wie sie blüht, und sie hat eine Blüte, die vielleicht gar nicht auffällig ist, vielleicht
duftet sie nur ein wenig, aber sie ist auf ihre Art wunderschön, und du beginnst sie zu lieben.
Die Blume hat geblüht, bevor du kamst, sie wusste nicht von dir, sie blüht einfach so. Irgendwann wird die
Blume verblühen, und du wirst sie weiterlieben, du wirst sie darum pflegen, gießen, ihr gutes tun, denn du
weißt, sie macht eine Pause, sie kann nicht immer blühen, der Herbst kommt, der Winter, und du liebst sie
weiter.
Du sagst nicht, ach, jetzt blüht und duftet sie nicht mehr, ich such mir eine andere. Du fühlst mit ihr, du bist
ihr nahe und tust ALLES, damit es ihr gut ergeht, auch wenn sie nicht blüht, du tust es um Ihretwillen. Und
dann wird sie erneut erblühen, und daran wirst du dich erfreuen. Du wirst dich an ihr erfreuen, denn du
bist ihr nah, sie zeigt dir den Rhythmus, der natürlich ist.
Und so ist es mit uns selbst, wir erblühen und wir schließen unsere Blüte für einige Zeit, bis wir erneut
erblühen. Du kannst es nicht erzwingen, denn der Rhythmus ist da. Darum können wir zum anderen nicht
sagen, tu dies, tu das, sonst kann ich dich nicht lieben. Wir können nicht sagen, dufte und blühe, damit es
mir gut geht. Erst wenn du einen Menschen liebst, wie deine Eltern, deine Kinder, wie dich selbst, wenn du
dich sorgst, dass es dem anderen gut geht wie dir selber, wenn du alles für den anderen tust, erschließt
sich die ganze Liebe. Und wenn dann noch Sex hinzukommt, dann ist Sex ein Geschenk, eine göttliche
Erfahrung, die deine tiefste innere Existenz erschüttert, weil du dich ganz hingibst.
Wenn du diese Liebe fühlst, kannst du das Mitgefühl auch mit allen anderen teilen, nicht nur mit deiner
Geliebten, deinem Geliebten, denn das Mitgefühl ist allumfassend
Dann bist du auch über Tantra hinaus, denn die tantrischen Erfahrungen, das bewusste Atmen in die
Chakra´s,
das gegenseitige Fühlen, das Meditieren, bereiten den Boden dafür, sie sollen dich für die Liebe öffnen.
Bernd
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Dezember 2009 von Hinrich
Liebe Männer, liebe Shakti´s,
was Maria schreibt, ist auch für mich richtig. Wir sind auf dem richtigen Weg. Es ist mit den Frauen viel
einfacher, wenn wir unter Männern im Gefühl und offen sind, und erst mal den Kontakt untereinander
gefunden haben. Mann kommt dann leichter aus der Bedürftigkeit und ihr wisst ja, Bedürftigkeit ist Gift für
alle Erotik. Ich komme als Mann unter Männern einfacher in die Leichtigkeit.
Das Weihnachtstantra war darum ein besonderer Meilenstein für uns, und ich denke, wir können
Stolz darauf sein!
Liebe Grüße, Hinrich!
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Dezember 2009 von Maria
Ich habe mich in der Gruppe wirklich erstaunlich wohl gefühlt,
die männliche Energie war stark, lebendig, fröhlich und ansteckend...., toll sowas in einer Gruppe erleben zu
dürfen. Emotionaler Kontakt von Männern untereinander (und zwar *wirklicher*) ist für mich, und ich glaube
für alle Frauen, etwas sehr sehr angenehmes.
Wenn Männer sich untereinander nähren, dann sind die Frauen von dieser "Rollenerwartung" entlastet und
es ist viel mehr Platz für ein freies und ehrliches und auch erotisches Miteinander..... ich habe den Eindruck,
dass diese Gruppe da schon sehr sehr nah dran, bzw. mitten drin ist!"
Liebe Grüße, Maria!
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September 2009 von Ralf
Hallo ihr lieben,
wie schön war doch wieder dieses wochenende, alte beziehungen vertieft, neue geknüpft, mein herz
verloren...... aber ich habs schon oft wiedergefunden, größer als vorher, schöne meditationen, ich liebe ganz besonders diese gemeinschaft auf der wiese am sonntag morgen, ich liebe diese gemeinsamen mahlzeiten,
ich liebe diese menschen, die sich entäußern und gerade dadurch in würde bei euch wachsen dürfen.
ansonsten: uahhhhr, jetzt wo ich halb erleuchtet bin, bin ich ja auch meine eigene energiesparlampe, da freut
sich doch die EU, als nächstes gibts keinen glüh-wein mehr, sondern nur noch energiespar-wein; woher nehmt
ihr eigentlich eure kraft und kreativität?
lg und namaste Ralf--
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Juli 2009 von Esther
Man muß den Dingen
die eigene, stille,
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt,
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann;
alles ist austragen - und
dann gebären ....
Reifen wie der Baum, der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen
des Frühlings steht,
ohne Angst,
daß dahinter kein Sommer
kommen könnte.
Er kommt doch !
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,
so sorglos still und weit ...
Man muß Geduld haben
gegen das Ungelöste im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt,
lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antwort hinein.
LIEBE TeilnehmerInnen vom Wochenende,
liebe Jutta, lieber Bernd
Am Samstag wies mir mein Gefühl den Weg zu Euch,
ich fragte nicht nach dem Sinn und überließ mich meiner
inneren Führung.
Es war genauso wie es sein sollte, darin bin ich mir sicher!
Die Stunden mit Euch waren für mich eine lange Reise.
Sie führte mich an Orte, an denen ich lange nicht war
und ich durfte unbekannte, erahnte Orte besuchen.
Ich habe erfahren, wie nah sich Menschen sein können,
ich habe Liebe in Euren Augen gesehen, ich habe mich auf-
gehoben und angenommen gefühlt.
Es war wichtig für mich zu weinen und ich fühlte mich willkommen
mit allem, was sich zeigen und an die Oberfläche kommen wollte.
Ich habe gespürt, wie nah sich Traurigkeit und Heiterkeit
sind, dass eines ohne das andere nicht möglich ist. Es fällt mir
jedoch leichter mein Lachen zu zeigen, als meine Tränen.
Ich habe erfahren, dass wir alle die gleichen Fragen stellen,
von den gleichen Kräften getrieben werden, wir von den gleichen
Ängsten heimgesucht werden und es für die wenigsten von uns leicht
ist, sich GANZ auf einen anderen Menschen ein zu lassen.
Diese Erkenntnisse haben mein Staunen erweckt.
Die Begegnungen mit Euch sind mir sehr wertvoll und ich trage sie in
meinem Herzen. Ihr habt mich be-rührt und ich habe mich durch Euch
be-rührt.
DANKE!!!
Worte sind zu gering, als dass ich ausdrücken könnte, was mein Herz
sagen möchte. Es hat eben seine eigene Sprache.
DANKE!!!
Ich freue mich auf meinen weiteren Weg!
Ich hoffe wir sehen einander wieder!
"Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und fragen:
"Warum?" Ich träume von Dingen, die es noch nie gegeben hat,
und frage: "Warum nicht?" "
George Bernard Shaw
In diesem Sinne...
Namasté,
Esther
Mail: healix7(at)arcor(dot)de
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August 2008 von Martina
Lieber Bernd,
ich möchte dir, Jutta und allen anderen in Liebe für den schönen Tag danken. Für mich das erste Mal
in eurer Mitte , in der ich mich sehr wohl und aufgehoben gefühlt habe.
Mir ist noch einmal sehr bewusst geworden, in welch fordernden Fesseln ich gesteckt habe.
Wie schön und tief berührend es ist, ohne Forderungen sein zu dürfen und zu können. Wenn alles im Fluss ist.
Zuversicht
Manchmal
fühle ich mich wie ein Baum,
von dem fast alle Blätter
gefallen sind.
Aber jetzt macht es mir
keine Angst mehr,
weiss ich doch
um meine Kraft,
neue Blätter zu treiben.
Namaste Martina
August 2008 von Karsten
Liebe Jutta, lieber Bernd.
Vielen Dank für den wunderschönen, karftvollen und zarten Tag. Dieser Tag war meine erste Begegnung
mit Tantra und ich habe vieles, von dem ich gelesen habe, bei euch an einem Tag wiedergefunden
und erfahren dürfen.
Ihr habt es geschafft, so ist mein Eindruck, mir das Spektrum des Tantra zu zeigen und in mir zu Aktivieren.
Es ist wunderschön, zart, tief berührend und energiespendend.
Auch jetzt berührt es mich immer noch ganz überraschend und macht mein Herz ganz weich und offen.
Ich danke euch und der wunderschönen Gruppe.
In Liebe, Karsten.
Juni 2008 von Ralf
hallo zusammen,
vielen dank noch mal für die liebe zusammenkunft in eurer mitte, ich ging mit starkem gefühl und viel kraft von euch, liebe grüsse an bernd, von dem ich mich gar nicht richtig verabschiedet hab, wie mir auf dem nachhauseweg auffiel ; umarmung an jutta und liebste grüße an margret; ich habe viel licht gesehen, um so dunkler erscheint mir meine vergangenheit; ein tief bewegter und über sich nachdenklicher ralf grüsst euch;
namaste, ralf
schön dass euch gibt!
November 2007 von Rudolf
Lieber Bernd,
Vollgetankt mit neuer kraft sage ich Dir vielen Dank für den wunderschönen Tantra-Tag. was Du
an Wachstum in mir hervorbringst ist unbezahlbar! Am Anfang wollte ich nicht so richtig, nun bin ich
begeistert. Gemeinsam in der Berührung mit der Partnerin die Energiepunkte rauf- und runteratmen,
mit meditativem Gehen ins Freie, das war neu. Geblieben ist ein Glücksgefühl, so als wenn Du auf
meine ganzen Atemerfahrungen ein Krönchen aufgesetzt hättest.
Auf kommende Tantra - Erlebnisse bei Dir freue ich mich schon sehr.
Viele Grüsse
Rudolf rudoscha(at)congstar(dot)de
Oktober 2005 von Christa
Es gibt so tage, traumhaft klare,
da fühlst du dich wie neugeboren,
du schwebst gelöst ins wunderbare,
das düstere hat sich verloren,
getragen sanft von flimmerlüften,
bist du mit dir und allem eins
und in verführerischen düften
ahnst du sie, die leichtigkeit des seins
wie federleicht sind solche tage,
doch von unendlichem gewicht,
nichts schnürt die brust und nichts die kehle,
ein lächeln strahlt auf dem gesicht,
dein herz wird weit und grenzenlos,
kein horizont ist mehr zu sehn,
du bist gebettet wie auf rosen,
der himmel scheint dir aufzugehn
und in den lichtdurchwirkten händen
des allerwärmsten sonnenscheins
erkennst du alles wird gut enden
dann ist sie da, die leichtigkeit des seins
Lieber Bernd,
es ist Tag 5 nach dem Tantra-Samstag und es gelingt mir immer mehr, die Freude, Fülle und tantrischen Erfahrungen lange nachschwingen zu lassen und in den Alltag zu integrieren.
Danke Dir und danke der Tantra-Gruppe.
Namaste
ce c(dot)elfers(at)web(dot)de
September 2005 von Stefan
Hallo Bernd,
Ich möchte mich für den heutigen Tag nochmal bei allen Mitwirkenden bedanken. Es war für mich mal wieder
ein unvergesslicher Tag. Ich habe gemerkt, daß ich auf dem richtigen Weg bin und mit solchen Menschen
wie heute in der Gruppe immer wieder Kraft tanken kann.
Namaste
Stefan
April 2005 von Bernd
Hallo Ihr Lieben alle!
Jetzt muß ich auch mal was hier schreiben: Es war wieder so wundervoll am letzten Tantra-Tag -
noch wundervoller! So viel Liebe - Ich danke Euch,
tantrische Grüße, Bernd! info(at)tantra-madana(dot)de
November 2004 von Petra B.
Liebe Irene, liebe Eva,
noch einmal einen ganz lieben Dank für das tolle Seminar am 20. November.
Eure liebevolle und achtsame Führung/Betreuung hat mich tief berührt und mir gezeigt, dass ich auf dem
richtigen Weg bin. Wünsche mir noch viele solch schöner Seminare mit Euch und freue mich darauf.
Herzliche Grüße
Petra
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September 2004 von Karin U.
Ein schöner Spruch begleitet mich zur Zeit:
"Sage es mir - und ich vergesse es.
Zeige es mir - und ich erinnere mich.
Lasse es mich tun - und ich behalte es".
Konfuzius
Herzliche Grüße Karin und Peter
DIE GESCHICHTE VON SHIVA UND SHAKTI
Vor vielen tausend Jahren inkarnierte sich eine mächtige Gottheit in den Urwäldern Indiens. Er lebte als
Asket in entlegenen Einsiedeleien und verharrte stundenlang in Yoga-Positionen, vollkommen regungslos,
in einem weit von der irdischen Welt zurückgezogenen Bewusstseinszustand und ohne das geringste
Interesse an menschlichen Belangen. So überwand er sämtliche Gelüste und Triebkräfte seines
Menschenkörpers und ruhte in der göttlichen Leere seiner wahren Natur - in der Realität, die nie geboren
wird und niemals stirbt.
Wie die wilden Heiligen und Asketen Indiens kümmerte er sich weder um sein Aussehen noch um sonstige Konventionen. Sein Haar war lang und völlig verfilzt, sein KÖrper nackt bis auf einen Fetzen Tierfell um seine
Lenden. Seine Haut hatte einen bläulich-grauen Schimmer, denn sie war von Schmutz bedeckt und von der
Asche, die er bei seinen heiligen Ritualen verwendete. Schweigend verweilte er in einem Zustand der Selbstversenkung, jenseits der Zeit, jenseits des Todes, im ewigen Jetzt.
Dennoch bekam er hin und wieder eine Erektion und fühlte das drängende Pulsieren seines Vajra; aber
es kümmerte ihn nicht, er blieb ungerührt unter seinem Lieblingsbaum sitzen. Sein Bewusstsein nahm die Funktionsweisen seiner menschlichen Existenz zur Kenntnis und stellte fest, dass sein Vajra sich soeben
erhoben hatte, aber das war lediglich eine Manifestation der Virilität, der Zeugungsmacht des universellen Bewusstseins. Eine Erektion war nicht mehr und nicht weniger als die schrankenlose Manneskraft, die
gelassen in ihrer eigenen Potenz ruhen und mit ihm meditieren konnte.
Seine unübertroffene Yogapraxis machte den Asketen mit der Zeit zum mächtigsten unter den Göttern
und schließlich zum Herrscher über alle Welten. Bald war seine formlose Präsenz in sämtlichen
Dimensionen zu spüren, und die Wesen aller Seinsbereiche erklärten ihn zum heiligen Symbol der Selbstbeherrschung und Abkehr vom Niederen. Sein Name wurde zum heiligen Wort, das wie ein Mantra
erschallte: Shiva, Herr der Transzendenz.
Unterdessen beschloss Devi, die Urmutter der Schöpfung, dass es allmählich Zeit wurde, diesen großen Gottmenschen von den universellen Höhen auf die Erde zurückzuholen, um seine Meisterschaft auf die
Probe zu stellen und ihm die fortgeschrittenen Lehren zu offenbaren, von denen er noch keine Ahnung hatte.
Es war Zeit für Shiva, die eigene Loslösung zu transzendieren, seinen Geist wieder in den Körper zu bringen,
durch den Körper und seine Sinne mit der Formenwelt zu verschmelzen und das Diesseits mit jeder Faser
seines Seins zu erfassen.
Zu diesem Zweck nahm die Mutter der Schöpfung die Form einer exquisiten Schönheit mit dem Namen
Sati an. Sati glühte vor Lebenslust, ihr Körper war bezaubernd geformt, ihr langes Haar glänzte seidig, und
ihre Augen waren groß und sanft wie die eines Rehs.
Als Shiva eines Tages durch ein Dorf wanderte, erblickte er die liebreizende Sati und konnte nicht
verhindern, dass sein Herz mit aller Macht zu ihr hingezogen wurde. Aber seine mühevoll erworbenen
yogischen Kräfte versagten ihm den Dienst, und in diesem Augenblick übernahm sein Herz die Herrschaft
über seinen Geist - einmal ganz abgesehen von seinem Vajra! Shivas Geist vereinte sich mit seinem
Herzen, und plötzlich sehnte sein Körper sich nach menschlichem Kontakt - genau wie die Urgöttin Devi
es beabsichtigt hatte.
So kam es, dass Shiva und Sati von einer übermächtigen Liebe füreinander ergriffen wurden und bald
darauf heirateten.Jahrelang lebten die beiden in seliger Eintracht in einer abgelegenen Berghütte. Zahllose
Abenteuer folgten, und am Ende starb Sati in Shivas Armen. Er war untröstlich. Wie von Sinnen vor Trauer
wanderte Shiva durch die Lande und fand nirgendwo Frieden, denn diese Frau liebte er wie sich selbst:
Sie war ein untrennbarer Aspekt seiner eigenen Wesensnatur. Doch diesen grausamen, nur allzu
menschlichen Schmerz musste er erfahren, um Verständnis für den demütigen Abstieg des Liebenden
in die dunkle Nacht der Seele zu gewinnen. Und so wurde ihm bewusst, dass Liebe und erotische
Vereinigung nicht getrennt von Andacht und meditativer Selbstversenkung existieren können.
Shivas Kummer war so groß, dass die anderen Götter irgendwann beschlossen, seinem Leid ein Ende
zu bereiten. Sati inkarnierte sich erneut, um Shiva zu helfen, und wuchs zu einer noch schöneren jungen
Frau mit Namen Parvati heran. Parvati war eine legendäre Yogini, die später in ganz Indien unter dem
Namen Shakti bekannt wurde. Sobald sie sich begegneten, vereinten Shiva und Shakti sich erneut und
lebten zusammen als Mann und Frau.
Shakti liebte Shiva mit größter Hingabe, war ihm aber vollkommen ebenbürtig in ihrer eigenen weiblichen
Kraft. Sie war eine Verkörperung von Devi, der Mutter und Matrix sämtlicher Erscheinungsformen. Die Quelle
ihrer Kraft lag in ihrer Yoni (Vagina), dem heiligen Lustgarten, in dem die Wurzel der Schöpfung verborgen
ist. Shaktis Name wurzelt in der Hindu-Silbe shak, was »Fähigkeit« oder »Macht« bedeutet. Und so
repräsentiert Shakti die Macht, die das Universum hervorbringt und sich in allen Lebensformen manifestiert;
sie ist die Prima Mater, die erste Mutter. Solange Shiva und Shakti sich nicht miteinander vereinigen,
bleiben ihre Kräfte und Fähigkeiten isoliert, fruchtlos, ohne dynamische Zeugungskraft, ungeboren.
Die Energie des einen vervollständigt die Erleuchtung des anderen und macht beiden Partnern bewusst,
dass ihr Lebenszweck darin besteht, das Universum mit allem, was dazu gehört, ins Leben zu rufen.
Die Geschichte dieses Liebespaars wiederholt sich in einem fort, bis heute und in Ewigkeit: Shakti erkennt
Shiva als ihren Lehrer an, worauf er ihr die Geheimnisse der Transzendenz offenbart und sie in die
endgültige Freiheit führt. Shiva erkennt Shakti als seine Lehrerin an, worauf sie ihm die Geheimnisse
der Verschmelzung des Jenseits mit dem Diesseits offenbart, die Verbindung des Geistes mit der Materie
durch den Körper und seine Sinne. So beteiligen sich beide als spirituelle Partner im gleichen Maße an der Erschaffung von Ekstase. Shakti führt Shiva über seine asketische Weltabgewandtheit hinaus, damit die
Liebeskunst und sexuelle Vereinigung durch ihn zur spirituellen Disziplin erhoben werden kann. Auf diese
Weise, so heißt es, wurde aus dem Yoga der tantrische Erkenntnisweg geboren: der Yoga der Liebe.
In den alten Texten wird erklärt, wie Shiva und Shakti den orgastischen Energiestrom ihrer Liebe auf
immer neue Weise durch ihre Kraftzentren oder Chakren fließen ließen, um noch subtilere Zustände des
Einsseins zu erleben. Die Anleitungen in diesen Texten bilden den Ursprung der Kunst/Wissenschaft,
die unter dem Sammelbegriff »Tantra« bekannt wurde. Das tantrische Wissen umfasst zahllose Künste
wie Musik, Komposition, Astrologie, Massage, Malerei, Tanz, Dichtung, Visualisierung, Ritual und Meditation.
Viele dieser Lehren wurden schriftlich niedergelegt und waren unter dem Titel »Tantras« verbreitet. In der ursprünglichen Fassung handelte es sich um einen Dialog zwischen Shiva und Shakti, und die tantrischen
Schriften erklären, dass jeder Mann und jede Frau die Kräfte von Shiva und Shakti in sich tragen. Wenn wir
wissen, wie man beim Liebesakt energetisch mit dem Partner verschmilzt, vollziehen wir die ursprüngliche Vereinigung des Gottes mit der Göttin nach, und so wird die sexuelle Vereinigung zum heiligen
Schöpfungsakt. Und die Frucht dieser Verschmelzung ist Selbsterkenntnis.
Auszug aus dem Buch Tantra - Ekstase für jeden Tag, von Margot Anand
Am 22.08.04 von Wolfgang R.
Hallo Ihr Lieben!
Noch ganz voll vom gestrigen Tag, - Danke noch mal aus der Ferne -
Im Anhang ein Gedicht, Ich wünsche euch eine schöne Zeit, seid herzlich umarmt,
Wolfgang wrosegnosis(at)t-online(dot)de
Das Leben nach der Geburt
Im Bauch einer schwangeren Frau sind drei Embryos
Einer davon ist der kleine Gläubige, einer der kleine Zweifler und einer der kleine Skeptiker
Der kleine Zweifler fragt: "Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt?"
Der kleine Gläubige: "Ja klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns
auf ein Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was uns erwartet."
Der kleine Skeptiker: "Blödsinn, das gibt es nicht, wie soll denn das überhaupt aussehen ein Leben nach der Geburt?"
Der kleine Gläubige: "Das weiss ich auch nicht so genau, es wird viel heller sein als hier. Und vielleicht werden
wir herumlaufen und mit dem Mund essen."
Der kleine Skeptiker: "So ein Quatsch, herumlaufen, dass geht doch nicht. Und mit dem Mund essen, was für eine seltsame Idee. Es gibt doch nur die Nabelschnur, die uns ernährt. Ausserdem geht das gar nicht,
dass es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur schon viel zu kurz ist."
Der kleine Gläubige: "Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles ein bisschen anders werden."
Der kleine Skeptiker: "Es ist noch nie einer zurückgekommen nach der Geburt.
Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, und das Leben hier ist nichts als Quälerei. und Dunkel."
Der kleine Gläubige: "Auch wenn ich nicht genau weiss, wie ein Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls
werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen."
Der kleine Skeptiker: "Mutter??!?? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"
Der kleine Gläubige: "Na hier, überall um uns herum. Wir sind in ihr und leben in ihr, durch sie. Ohne sie
könnten wir gar nicht sein."
Der kleine Skeptiker: "Quatsch, von einer Mutter habe ich noch nie was gemerkt, also gibt es sie auch nicht."
Der kleine Gläubige: "Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören, oder spüren,
wie sie unsere Welt streichelt."
Der kleine Zweifler: "Und wenn es ein Leben nach der Geburt gibt, wird der kleine Skeptiker dann bestraft,
wenn er nicht daran geglaubt hat?"
Der kleine Gläubige: "Das weiss ich nicht so genau. Vielleicht kriegt er einen Klaps, damit er die Augen aufmacht,
und das Leben beginnen kann."
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